Zitat: "Wenn man wissen will, worum sich eine Gesellschaft oder eine Ideologie wirklich dreht, sollte man der Spur des Geldes folgen. Wenn das Geld in die Werbung fließt und nicht zu Musikern, Journalisten und Künstlern, dann befasst sich eine Gesellschaft mehr mit Manipulation als mit Wahrheit oder Schönheit."
1. Fußball ist kein Spaß. Und schon gar nicht bei kaltem Wetter. Wer meint sich die Zeit mit ein paar selbst hergestellten, formschönen Schneebällen vertreiben zu können, der muss mit Stadionverbot rechnen. Sagte der Einsatzleiter der Fürther Polizei heute in der Sportschau. Und DFL-Schiedsrichter brach wegen der Schneebälle auf den Fürther Torhüter fast das Zweitligaspiel der Fürther gegen Kaiserslautern ab. Wobei es wirklich nur Schneebälle waren, und keine versteckten Feuerzeuge oder Ähnliches. Und dafür Stadionverbot? Am besten nach Urteil des BGH auch für die, die im selben Block waren, auch Schnee hatten, aber denen kein Wurf nachgewiesen werden kann? Weiterlesen »
Nach 48 Wochen in den Top 100 der deutschen Albumcharts hat es Lady Gaga geschafft: Ihr Album „The Fame“ ist auf Platz 1. Klaro, die Verkaufscharts geben schon lange nur einen Teil der Wirklichkeit wieder. Nach Angaben des Bundesverbandes der Musikindustrie kommen auf einen gekauften Song sieben illegal heruntergeladene, die in der Verkaufsstatistik natürlich aber nicht auftauchen. Anzunehmen, dass Lady Gaga also in der Gunst der Hörer schon längst ganz vorne war, es dafür nur keinen Beweis gab.
Dass es jetzt auch ganz offiziell mit Platz 1 für „The Fame“ geklappt hat, lag an einem simplen Trick: Weiterlesen »
Es ist nur eine Spielerei mit eher geringem Erkenntnisgewinn. Aber dafür kriegen so manche Fangruppen zum Ende der Winterpause noch ein wenig Aufmunterung. Hertha steht immerhin auf dem Relegationsplatz, Bayern wird Meister und sowohl Frankfurt als auch Köln und Stuttgart spielen nächstes Jahr für Deutschland in europäischen Wettbewerben mit.
Die Rede ist von der Zahl der Fans der Vereine bei Facebook. Weiterlesen »
Die Bild-Zeitung meldet etwas, dpa greift es als Meldung auf und schon steht es überall, das ist inzwischen der normale Gang der etablierten Medien-Homepages. Das Problem an der Sache ist es nur, wenn sich die dpa auf die Formulierungen der Bild-Zeitung verlässt. Denn dass die einzelnen Publikationen die Richtigkeit prüfen, gehört nicht (mehr?) zum Standard der schönen neuen Medienwelt.
Und so findet man bei Google News inzwischen über 170 Artikel mit der Überschrift “Böhse Onkelz-Sänger unter Verdacht” (oder Ähnlichem). Weiterlesen »
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