Warum die Zukunft der Musikindustrie düster aussieht, zeigt sich an Künstlern wie Jimi Blue Ochsenknecht. Eine Plattenfirma – in diesem Fall Universal Music – pumpt viel Geld in die Promotion und die Musikvideos eines Pop-Künstlers im Pre-Teen-Bereich, der nicht wirklich nachhaltige Verkaufschancen haben wird. In spätestens zwei bis drei Jahren ist Jimi Blue ziemlich sicher seiner Zielgruppe entwachsen (oder sie ihm). Und dann amüsieren wir uns darüber.

Klaro, das gab’s schon immer. Auffällig ist aber, dass alle Major-Labels derzeit ihr Portfolio immer mehr auf vermeintlich massenkompatiblen Pop ausrichten und kaum noch Bands langfristig aufbauen. Die einzig richtige Reaktion darauf: Niveauvolle Parodien, die das ganze Dilemma dieser kurzfristigen Denkweise aufzeigen.

Im Fall von Jimi Blue kommt eine solche beispielsweise von den Geronten (die übrigens auch Sha, DJ Ötzi und Tokio Hotel auf die Schippe nehmen). Und die ist absolut perfekt gemacht:

Wer das Original nicht kennt (Glückwunsch!):